Ferne Ziele - 2. Turnier des Standard-A-Teams

Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 11. April 2019 Geschrieben von Melanie Bottke

Wallhausen4Am vergangenen Samstag war das Standard-A-Team zu Gast beim für die Hamburger in der 2. Bundesliga am weitesten entfernten Ausrichtungsverein, dem TSC Wallhausen. Schon Freitag am späten Nachmittag machten sich Team, Trainer und Helfer mit dem Reisebus auf den gut siebenstündigen Weg in den Süden, um nach einer Übernachtung in der Nähe des Veranstaltungsortes Schrozberg fit für das zweite Saisonturnier bereit zu stehen.

Wallhausen5Eine schöne Überraschung war, neben der tollen Lage der Kabine direkt hinter den Zuschauerrängen mit Blick auf die Fläche, dass die Stellproben nur „halb-geschlossen“ gehalten wurden. Damit hatten die Standardteams die Möglichkeit während ihres Haarstylings und Schminkens bei den Stellproben der Regionalliga Latein zuzuschauen und andersherum. Eine kurzweilige Unterhaltung nebenbei und eine schöne Gelegenheit mal einen Blick auf die fremde Lateinliga zu werfen.

Unser Hamburger A-Team bildete, aufgrund der großen Entfernung zum Gastgeber, das Schlusslicht der Stellproben. Das tolle Parkett und die vorige Hallenbesichtigung zum Suchen von hilfreichen Referenzpunkten für die Ausrichtung der später zu vertanzenden Bilder, sorgten schnell für Sicherheit. Die Tänzerinnen und Tänzer brachten eine saubere Orientierungsrunde aufs Parkett und fühlten sich gut vorbereitet, um in das Turnier zu starten.

Wallhausen3Geschachtelt mit der Regionalliga Latein begann die Vorrunde mit Hamburg auf Startplatz 2. Bis auf ein paar kleine Patzer zauberten 32 Füße eine energiegeladene Leistung auf die Fläche und bewiesen Angriffswillen. Dieser wurde mit der erneuten Teilnahme am großen Finale belohnt, in dem Hamburg als erstes Team - im Anschluss an die Vorrunde Latein und das kleine Finale Standard - zeigen musste, was es kann. Auch der Finaldurchgang war geprägt von Spaß, Wallhausen2Souveränität und Angriffslust, mit schönen Bildern, leider aber auch kleinen Pechmomenten, wie einen im Kleid verhakten Damenabsatz. Die Hamburger präsentierten sich stark und selbstbewusst, leider jedoch waren ihnen die Tänzer aus Nienburg (Platz 1) und Bocholt (Platz 2) erneut eine Nasenspitze voraus, sodass unser A-Team wiederholt mit dem Bronzepokal vorliebnehmen musste.

Doch noch ist der Kampf um die Aufstiegsplätze nicht entschieden. Zwar wird das kommende Turnier ein besonders harter Brocken, da Zweitplatzierter Bocholt in sein Revier einlädt, doch unser A-Team wird es sich nicht nehmen lassen erneut einen Ansturm auf die Spitzenränge zu wagen. Und wer aktuell einen Blick auf die anderen Ligen der Saison wirft, weiß: Alles ist möglich...

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