Mit sieben Paaren auf Platz 2

Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 24. März 2019 Geschrieben von Tobias Brügmann

Kreis in Bremen 2Die obere Hälfte der Oberliga Latein ist heiß umkämpft. Nach den ersten beiden Turnieren hatten alle Mannschaften sieben Wochen Zeit, um weiter an einer Leistungssteigerung zu arbeiten.

Beim dritten Saisonturnier am 17. März hatte die Latein A-Formation vom Club Saltatio Hamburg allerdings ein Handicap: Einer der Tänzer studiert Musik und hatte ein verpflichtendes Konzert in der Elbphilharmonie - ebenfalls ein beeindruckendes Erlebnis, das (für die Formation "leider") Vorrang hatte gegenüber dem Tanzturnier. Daher trat die Mannschaft nur mit sieben Paaren in Bremen an. Glück im Unglück war vielleicht lediglich, dass die wegfallende Position in der Regel entweder in einer Symmetrieachse oder am Rand eines Bildes vorgegeben war, sodass das Team und die Trainer nur sehr wenige Bilder umstellen mussten.

Nach der langen Turnierpause musste die Mannschaft in Bremen erst einmal wieder auf Betriebstemperatur kommen. Mit einer leicht "wuseligen" Stellprobe wollte die Mannschaft ihr großes Interesse an einer ausgiebigen Videobesprechung zum Ausdruck bringen, bei der kollektives Kopfnicken herrschte: "Das können wir besser!"
 
Und so kam es dann auch in der Vorrunde, in der die aufgetretenen Fehler zu 90% ausgemerzt wurden. Die Qualifikation für das große Finale sollte daher kein Problem sein, allerdings verfolgt man als Trainer ja nicht die gezeigten Leistungen der anderen Mannschaften und steckt auch nicht in den Wertungsrichtern, sodass es eben doch etwas spannend wurde bei der Auslosung.
 
Freude in Bremen 2
 
Die Mannschaft freute sich über die Qualifikation zum großen Finale der besten vier Mannschaften und wollte nun - wie es sich für eine sogenannte Turniermannschaft gehört - eine weitere Steigerung hinlegen und mit besonderer Exaktheit punkten. Die Devise war: "Wir sind zwar nur zu siebt, aber wir wollen hier nichts anbrennen lassen!" Das gelang der Formation und der Mut wurde belohnt. Mit der Wertung 3-2-2-2-2 erreichte die Mannschaft von meinem Trainerkollegen David Jühlke und mir eindeutig den 2. Platz.
 
Ziemlich sicher ist nun die Qualifikation zum Relegationsturnier, bei dem es um den Aufstieg in die 2. Bundesliga geht. Auch dafür gehen die Vorbereitungen unvermindert weiter.

 

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